Kinder- und Jugendschutz für NRW

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Alle öffentlichen Institutionen wie Kindergärten, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen oder Beratungsstellen und Eltern streben ein soziales und friedfertiges Klima an, in dem Kinder und Jugendliche zu selbstständigen und zuversichtlichen Persönlichkeiten heranwachsen können. Entsprechend bemühen sich pädagogische Fachkräfte, Konzepte zu erstellen und praxistaugliche Maßnahmen zu initiieren. Diese reagieren auf Gewaltphänomene, berücksichtigen Risiken, denen Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind und beinhalten Handlungsempfehlungen für alle Akteur*innen. Gut durchdachte Gewaltpräventionsmaßnahmen verhindern, dass junge Menschen Gewalt anwenden und schützen sie zugleich davor, Opfer von Gewalt zu werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz NRW steht Fachkräften bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung von Konzepten beraterisch und unterstützend zur Seite.

Angebote der AJS
  • Fachbroschüren, Fachartikel und Unterrichtsmaterialien
  • Fort- und Weiterbildung für Fachkräfte
  • Förderung der Netzwerkarbeit
  • Weitergabe wissenschaftlicher Ergebnisse und praktischer Erfahrungen
  • Informationen zu den verschiedenen Gewaltphänomenen, Präventions- und Interventionsansätzen und Methoden
  • Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Gewaltpräventionsprojekten
  • Vorträge
  • Beantwortung von Anfragen, Empfehlung von Referenten/innen
  • Literaturhinweise

Aktuelles zum Thema Gewaltprävention

  • Handreichung „bildmachen“ – Jugendliche gegen islamistische Inhalte in Sozialen Medien stärken

    Die Handreichung informiert über erste Erfahrungen aus dem Online-Präventionsprojekt bildmachen. Das Projekt fördert die kritische Medienkompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Umgang mit religiös-extremistischen Ansprachen und zeigt alternative Zugänge und Perspektiven zu lebensweltbezogenen Fragen […]

    AJS FORUM 1/2019 ist erschienen

    In dieser Ausgabe unter anderem mit folgenden Themen: Die Angst vor dem Bösen. Was tun, wenn Kinder nach dem Bösen fragen? (Dimitria Bouzikou AJS) Jugendmedienschutz und gutes Aufwachsen mit digitalen Medien. Für welche Risiken braucht […]

    AJS-Juristin Britta Schülke im WDR zum Thema „Lasertag – ab welchem Alter ist das was?“

    Lasertag kommt aus den USA und hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Freizeitsport bei Kindern und Jugendlichen entwickelt, entsprechende Angebote in NRW boomen. Bei dem Spiel jagen sich zwei oder mehrere Spieler […]

    AJS-Medienpädagoge Matthias Felling zur WhatsApp-Gruselfigur „Momo“

    Warnung vor Panikmache, so beschreibt Matthias Felling in der Westdeutschen Zeitung vom 8. März: „Momo“ sei vermutlich ein sogenannter Hoax – ein Jux also, der für bare Münze genommen und daher weiterverbreitet wird. „Das ist […]

    DAK-Studie: 465.000 Jugendliche sind Risiko-Gamer

    Forscher haben 1000 Jugendliche telefonisch zu ihrem Spielverhalten befragt und unter anderem neun Fragen nach dem US-amerikanischen Diagnosekatalog für psychische Störungen (DSM-5) gestellt. Etwa, ob der Spieler ständig ans Spielen denken muss, zum Beispiel in […]

  • Jugendliche fragen – AJS-Mitarbeiter antworten

  • Interview von Schülerpraktikant Robin von Rüden mit Carmen Trenz zu den Aufgaben in der Gewaltprävention.