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Medien/ 19.02.2018

FIM-Studie 2016 (Familie, Interaktion, Medien) veröffentlicht

Die Studie „Familie, Interaktion, Medien“ (FIM) 2016 ergab laut dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest folgendes: Nach Selbsteinschätzung der Eltern in Deutschland sind Väter Experten in Sachen Fernsehtechnik (82 %) und bei Computer und Hardware (74 %).

Aber auch bei der Bedienkompetenz von Handys und Smartphones (66 %) sowie im Umgang mit Computerprogrammen (62 %) wird den Vätern am meisten zugetraut. Bei den Fernsehinhalten (74 %) und bei Büchern (64 %) hingegen kennen sich die Mütter am besten aus. Kider und Heranwachsende, denen oft eine hohe Bedienkompetenz im Medienbereich zugeschrieben wird, sind aus Sicht der Eltern nur beim Thema Computerspiele die Experten in der Familie.

Werden die Kinder gefragt, wer sich in der Familie am besten mit verschiedenen Medienthemen auskennt, bestätigt sich weitgehend die Einschätzung der Eltern. Kinder ordnen sich nur beim Thema Social Media knapp vor den Eltern ein.

Neben der Bedienkompetenz wurden die Eltern auch zur Einschätzung ihrer Medienerziehungskompetenz befragt. Etwa jeder dritte Elternteil (31 %) schätzt sich hierbei sehr kompetent ein, Männer schreiben sich mit 40 Prozent deutlich mehr Medienerziehungskompetenz zu als Frauen mit 23 Prozent. Gut die Hälfte der Eltern (57 %) sieht sich „etwas kompetent“, jeder Zehnte schätzt sich eher weniger gerüstet ein und vier Prozent trauen sich Medienerziehung gar nicht zu. Für die meisten Medienbereiche schreiben sich die Eltern mehr Kompetenz zu als ihren Kindern, den „Digital Natives“.

Die ganze Studie gibt es zum Download als PDF.

 

 

 

 

 

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