Kinder- und Jugendschutz für NRW

News-Übersicht
Sucht/ 04.09.2018

Bildungsgrad der Eltern hat Einfluss auf Gesundheit der Kinder

Die DAK-Studie zeigt klare Zusammenhänge zwischen dem Bildungsstatus der Eltern und dem körperlichen und seelischen Gesundheitszustand ihrer Kinder. Ferner wird der Einfluss des sozioökonomischen Familienhintergrundes auf die Art der Gesundheitsversorgung beleuchtet. „Wenn das Elternhaus krank macht, hängt die Diagnose der Kinder oft mit dem Lebensstil von Mutter oder Vater zusammen“, sagt Andreas Storm. „Die gesundheitliche Ungleichheit zwischen den Familien ist größer als gedacht. Es gibt nachweislich erhöhte Risiken für benachteiligte Kinder.“

Drei Beispiele aus dem Report: Kinder von Eltern ohne Ausbildungsabschluss sind im Alter zwischen fünf und neun Jahren bis zu 2,5-mal häufiger von Fettleibigkeit betroffen als Kinder von Akademikereltern.

Bei Zahnkaries gibt es in bildungsarmen Familien laut Studie 2,8-mal so viele Fälle wie beim Nachwuchs von Akademikern.

Der Anteil von psychischen Erkrankungen ist bei Kindern aus Suchtelternhäusern stark erhöht – Depressionen etwa treten um 80 Prozent, ADHS um 70 Prozent häufiger auf als bei unbelasteten Kindern.

Die Studie wurde von der Universität Bielefeld durchgeführt. Mehr Infos HIER.

Studie als PDF zum Download

 

 

Diesen Artikel weiterempfehlen: