Kinder- und Jugendschutz für NRW

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Gewalt / IDZ/Sekten & Psychokulte / Medien/ 12.06.2018

Online Prävention: Projekt “bildmachen“ geht 2019 weiter!

 

Jugendliche sind im Internet zunehmend mit digitalen Gewaltformen und radikaler Propaganda konfrontiert. Verschwörungstheorien und Falschinformationen, Hate Speech und Shitstorms gehören zum digitalen Alltag. Islamistische und rechtsextremistische Akteur_innen buhlen um ihre Aufmerksamkeit. Vor diesem Hintergrund gewinnen Soziale Medien in der Präventionsarbeit an Bedeutung.

Das Projekt bildmachen gibt Jugendlichen den Raum, sich mit solchen Inhalten auseinanderzusetzen, eigene Positionen zu entwickeln und diese online einzubringen. Es vereint medienpädagogische Ansätze mit denen der politischen Bildung.

 

Workshops und Fortbildungen

Im Rahmen des Projektes werden in NRW auch 2019 wieder 2-tägige Workshops für Jugendliche angeboten, in denen sie

  • ihr eigenes digitales Nutzungsverhalten reflektieren
  • jugendaffine Strategien extremistischer Akteur_innen kennenlernen und hinterfragen
  • an eigenen Haltungen zu Themen wie Demokratie, Pluralismus, Religion, Rassismus und Diskriminierung arbeiten
  • technische und kreative Gestaltungsmöglichkeiten audiovisueller Produkte (Gifs, Memes, Videos) kennenlernen und themenbezogen eigene Medienprodukte erstellen.

 

Die begleitende Fortbildung für die Fachkräfte der Einrichtung lädt ein zum Austausch über extremistische Inhalte in sozialen Medien und deren Bedeutung für die pädagogische Praxis und vermittelt Hintergrundinformationen zu Anwerbestrategien vor allem islamistischer Akteur_innen. Die Workshops und Fortbildungen werden von einem erfahrenen Trainer_innen-Tandem aus  den Bereichen politische Bildung und Medienpädagogik angeleitet und sind für die Einrichtung kostenfrei.

 

Mehr Infos dazu im Fachkräfte Flyer und auf bildmachen.net

Interessierte Fachkräfte der Jugendhilfe können sich bei der AJS melden, um individuelle Termine und mögliche Planung für ihre Einrichtung zu besprechen.

 

 

„bildmachen“ ist ein Bund-Länder-Projekt und wird in Kooperation mit dem bundesweiten Träger und Projektleiter ufuq.de (Berlin), dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (Bayern), dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Hamburg) und der AJS (NRW) in vier Bundesländern umgesetzt. Es wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! und in NRW von der Landeszentrale für politische Bildung kofinanziert.

In Kooperation mit

 

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