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Sucht/ 23.01.2017

Studie: Jugendliche suchen das Risiko – Info-Kampagnen wenig wirksam

Lizzynet – das Onlineportal für Mädchen und junge Frauen macht auf eine neue Studie des Max-Planck-Instituts aufmerksam: Um riskante Entscheidungen von Jugendlichen besser zu verstehen, führte ein Team des Max-Planck-Instituts nun eine Befragung durch, die zeigt, dass Jugendliche im Vergleich zu Kindern und Erwachsenen weniger Interesse an Informationen haben, die ihnen helfen würden, die Risiken ihres Verhaltens besser einzuschätzen. Sie sind offenbar weniger motiviert, sich zu informieren und geben sich mit weniger Wissen zufrieden.

„Das liegt nicht daran, dass sie kognitiv nicht in der Lage sind, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Sie wollen schlicht neue Erfahrungen machen und probieren sich aus“, kommentiert Erstautor Wouter van den Bos, Wissenschaftler am Forschungsbereich „Adaptive Rationalität“ des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Das könnte Anlass geben, Konzepte für Prävention und/ oder Intervention zu überdenken.

Bildnachweis https://www.flickr.com/photos/jb-london/

 

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