Kinder- und Jugendschutz für NRW

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Praktische Seminare

Die Weiterbildung umfasst drei Wochenendseminare jeweils

  • Freitag, 16 bis 19 Uhr und
  • Samstag, 9 bis 17 Uhr.

Die Gruppe besteht aus 20 Teilnehmer/innen.

Aktuelle Termine: 3./4. März, 31. März/1. April, 12./13. Mai  // Infos und Anmeldung zur Weiterbildung 2017

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Kinder- und Jugendarbeit, die sich in ihrem Verband zum Thema „Prävention sexuellen Missbrauchs“ engagieren wollen.

Inhalte der Weiterbildung

Die drei Seminarwochenenden bauen inhaltlich aufeinander auf und bestehen aus verschiedenen Schwerpunkten:

  1. Eingangs erfahren die Teilnehmer/-innen neben Basiswissen zum sexuellen Missbrauch wesentliches über Täterstrategien, die Signale von Kindern und entsprechende Familiendynamik. So lernen die Fachkräfte, mögliches Gefährdungsrisiko in der Kinder- und Jugendarbeit einzuschätzen.
  2. Schwerpunktthema des zweiten Seminars ist die Prävention: Welche verschiedenen Ebenen der Prävention gibt es, welche Präventionsmöglichkeiten existieren im Verband und wie wurden Präventionsprojekte in Verbänden beispielhaft schon umgesetzt. Abschließend können die Teilnehmer/-innen empfehlenswerte Materialien kennenlernen.
  3. Das dritte Seminar stellt Möglichkeiten der Intervention dar: Was tun, wenn etwas passiert ist? Wie geht man im Verdachtsfall vor, wie interveniert man in der Krise und wie ist die eigene Rolle dabei.

Während des Seminars und in den Zwischenzeiten wird den Fachkräften viel Raum zum Austausch gegeben. Dieser kann nach der Weiterbildung im Rahmen des „aber sicher“- Netzwerks fortgeführt werden.

Ziel der Weiterbildung

Die Teilnehmenden sollen ein fundiertes Fachwissen zum Thema „Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen“ erwerben, sodass sie z.B.

  • in der Verbandsarbeit Prävention anregen und Präventionskonzepte vorstellen können,
  • Präventionsmaterialien kennen und empfehlen,
  • Aufklärungsarbeit für Jugendgruppenleiter/innen und Eltern anbieten,
  • als erste Ansprechperson bei Grenzüberschreitungen zur Verfügung stehen,
  • weiterleiten an zuständige Stellen
  • und insgesamt an der Entwicklung kinderschützender Strukturen im Verein verantwortlich und tatkräftig mitwirken.