Kinder- und Jugendschutz für NRW

Oberfläche Schreibtisch

Wie räumt man einen Computer auf?
Einführung in die Arbeit am Computer

von Wiebke Meisel und Petra Pudzich

Zurück zur Methodenübersicht

Die Kinder erstellen gemeinsam einen realen Arbeitsplatz und lernen dann den virtuellen „Desktop“ am Computer kennen. Sie begreifen das Ordnungssystem und lernen grundlegende Bedienungen des Computers kennen.

Zielgruppe:

  • Von Kleingruppe bis Klassengröße (dann jedochmit mind. zwei pädagogischen Kräften)
  • Grundschule, ab Klasse 2

Dauer:

  • Zwei Blöcke à ca. 120 Minuten

Material:

  • Tisch
  • Papierkorb
  • Werkzeuge: Lineal, Stifte, Ablagekasten, Papier
  • Ordner mit Register
  • verschiedene Arbeitsblätter aus Mathe, Deutsch und Sachkunde etc.
  • Für die Wiedergabe der Bildschirmoberfläche: Beamer, PC oder Laptop,
  • Für die praktische Übung: Laptop oder PC (nach Möglichkeit sollte jedem Kind ein Computer zur Verfügung stehen), Beamer

Ziele:

  • Grundlagen für ein selbstständiges Arbeiten am Computer vermitteln, indem SuS den Desktop und das Ordnungssystem des Computers kennenlernen und begreifen.
  • Erste kleine Anwendungen nutzen: klicken, Dateien öffnen, Text eingeben, speichern und drucken
  • Kennenlernen von Regeln beim Umgang mit dem Computer

Tipp:

Da diese Einheit eine gelungene Möglichkeit zum Einstieg in die Arbeit am Computer bietet, kann sie auch genutzt werden, um grundsätzliche Verhaltensregeln zu klären. Ein Vorschlag für solche Regeln findet sich auf dem Arbeitsblatt „Unsere Regeln“.

Diese Methode wurden auch im Handbuch „Von Der Buschtrommel bis zum Chat“ beschrieben. Herausgeber: Netzwerk e. V. – Soziale Dienste und Ökologische Bildung. 2013.

Ablauf:

Die Einführung in die Arbeit am Computer beginnt mit einem großen leeren Schreibtisch. Die Kinder stellen sich in einem Kreis drum herum und erzählen, wie ihr Schreibtisch (Arbeitsplatz) zu Hause aussieht. Was liegt darauf und warum. Welche Ordnung gibt es? Z. B. Ordner, Papierkorb, Stiftebox, Lineal, Stifte  (Werkzeuge), Papier, Ablagekästen. Alle Dinge, die von den Kindern genannt werden, werden auf dem Schreibtisch platziert. So entsteht nach und nach ein übersichtlicher Arbeitsplatz. Im gemeinsamen Gespräch wird erarbeitet, dass eine Ordnung sinnvoll ist, um alles wiederfinden zu können, wenn man es braucht. Wild auf den Schreibtisch geworfene Arbeitsblätter z. B. machen das Wiederfinden bestimmter Dinge schwer! Nachdem der Arbeitsplatz (Desktop) gemeinsam eingerichtet worden ist, schauen sich alle über einen Beamer einen Computerdesktop an. Einleitung: Am Computer ist so eine Ordnung ebenso wichtig. Vielleicht sogar noch ein bisschen wichtiger, weil man nicht auf Anhieb alles sehen und durchkramen kann! Die auf dem Desktop zu sehenden Symbole werden erklärt:

Der Papierkorb funktioniert wie der unter dem Schreibtisch.

  • Der Ordner „Eigene Dateien“ ist der Ordner auf dem Schreibtisch.
  • Programmsymbole (z. B. Word) beinhalten Werkzeuge wie Stifte, Lineal, Radiergummi, Papier.

Nachdem sich alle einen ersten Überblick verschafft haben, kann nun jedes Kind im zweiten Teil an einem eigenen Computer oder Laptop praktische Erfahrungen sammeln und den Umgang mit praktischen Übungen erlernen: Die Computer werden hochgefahren und auf dem Desktop finden die Kinder ein Dokument mit dem Dateinamen „Steckbrief“. Die Schüler öffnen die Datei und füllen den kleinen Steckbrief zu ihrer Person aus. Im Anschluss muss der Steckbrief an einem guten Platz abgelegt werden. Gemeinsam wird besprochen, worauf zu achten ist: Unter welchem Namen und wo lege ich das Dokument ab? Je nachdem, welche Kenntnisse die Kinder bereits mitbringen, kann man an dieser Stelle auch die Suchfunktion des Computers vorstellen. Wenn ein Drucker vorhanden ist, können die Kinder zum Abschluss ihre Steckbriefe ausdrucken und eventuell im Klassenraum aufhängen.

Download

Screenshot vom Aufräumen und Arbeitsblatt „Unsere Regeln“ als PDF

 Zurück zur Methodenübersicht