Kinder- und Jugendschutz für NRW

Mikrofon in der Hand

Vertonung mit Text und Geräuschen
Aus Worten werden Klänge

von Christina Otto

Zurück zur Methodenübersicht

Eine Geschichte wird hörbar lebendig. Kinder und Jugendliche vertonen einen Text mit den passenden Geräuschen und produzieren ein Hörstück.

Zielgruppe:

■ 8 bis 14 Jahre
■ Von Kleingruppe bis Klassengröße

Dauer:

■ Zwei Blöcke à 90 Minuten

Material:

■ Kinderbücher, Geschichte oder Gedichte
■ Dinge, die eindeutige Geräusche machen, wie Gabeln, Becher, Rasseln, Wasser, Reis, Zeitung, Alufolie,…
■ Aufnahmegerät (z. B. Easi-Speak-Mikrofon)
■ Evtl. Computer mit Programm für Audioschnitt (z. B. Audacity)

Ziele:

■ Umgang mit einem Aufnahmegerät
■ Verklanglichen und Aufnehmen von Texten
■ Finden von passenden Geräuschen zu Texten
■ Spielen mit der eigenen Stimme

Ablauf:

Vertonen bedeutet einen Text aufzunehmen und mit Geräuschen und / oder Musik zu versehen. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich zu Beginn ein Buch oder ein Gedicht aussuchen, das sich zum Vertonen eignet. Die Aufgabe der Teilnehmer/-innen ist nun, zunächst ein „Vertonungsskript“ zu erstellen, dann den Text einzusprechen und parallel dazu zu
vertonen.

Für das Skript notieren sich die Kinder, an welchen Stellen Geräusche gemacht werden können oder Musik erklingen kann. Die Tätigkeiten sollten ebenfalls verteilt werden: Wer sind die Geräusche-Macher, wer macht die Aufnahme und bedient das Aufnahmegerät? Wer spricht welche Rolle? Wer ist der Erzähler?

De Teilnehmer/-innen sollten nun üben, den Text zu sprechen und an den richtigen Stellen die Geräusche und die Musik zu machen. Im Anschluss wird nun bestenfalls die Aufnahme an „einem Stück“ gemacht, ohne die Aufnahme zu unterbrechen, damit das Hörstück am Ende nicht mehr geschnitten werden muss. Falls dies doch der Fall sein sollte, kann das Programm Audacity genutzt werden (siehe Methode „Wir machen Radio“).

Tipps:

Viele Tipps zum Umgang mit Geräuschen und einSoundarchiv finden sich auf:

www.auditorix.de

Links / Literatur:

Hintergründe zum Hörsinn bietet die LfM-Broschüre „Mit Medien leben: gewusst wie! – Der Sinn des Hörens“

www.lfm-nrw.de/publikationen

Zurück zur Methodenübersicht