Kinder- und Jugendschutz für NRW

Geräusche machen und aufnehmen

Film nachvertonen
Der Ton macht den Film!

von Chrsitina Otto

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Die Kinder erleben und probieren selbst aus, welche Bedeutung die Tonspur für einen Film hat.

Zielgruppe:

■ 8 bis 10 Jahre
■ Von Kleingruppe bis Klassengröße

Dauer:

■ Ein Block à 90 Minuten

Material:

■ Film
■ Fernseher oder Computer und Beamer Ziele:
■ Vertonung von Filmen
■ Verständnis für filmische Gestaltungsmittel entwickeln.

Ablauf:

Zu Beginn könnte eine Filmszene ohne Sprache angesehen werden und darüber gesprochen werden, was hier offensichtlich fehlt. Klar, Sprache und Musik! Im Anschluss könnte ein Ausschnitt eines alten Stummfilms geschaut werden, verbunden mit der Frage, was damals dafür verantwortlich war, dass der entsprechende Inhalt transportiert werden konnte
(Überzogene Mimik, live eingespielte Musik,… ). Die Aufgabe könnte nun lauten, einen selbstgewählten Filmausschnitt zu vertonen und „live vertont“ vorzuführen. Die Teilnehmer wählen sich einen Filmausschnitt und schreiben eigene Texte und Geräusche dazu. Ggf. kann auch noch entsprechende Musik eingebaut oder gespielt werden. Die Szene aus dem Film wird zur Präsentation gezeigt und die „Sprecher“ vertonen die Szene live.

Als weitere Aufgabenstellung könnte stehen, dass die live vertonte Szene nichts mit dem gezeigten Inhalt zu tun hat.

Links / Literatur:

Der WDR hat ein „Arbeitspaket mit Radio- und Fernsehprojekten für den Kindergarten“ veröffentlicht, in dem auch die Wirkung von Musik in Filmen an einem Beispiel gezeigt wird. Bestellmöglichkeit des
Materials:

www1.wdr.de/unternehmen/profil/ bildung/radio_und_fernsehen_in_kita100.html
www.auditorix.de
www.lfm-nrw.de/publikationen (Broschüre „Mit Medien leben: gewusst wie! – Der Sinn des Hörens“)

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