Kinder- und Jugendschutz für NRW

Unaufgeräumte und aufgeräumte Dinge

Die Kunst aufzuräumen
Ordentliche Bilder machen

von Christina Otto

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Ein Foto-Kunstprojekt mit Kindern und Jugendlichen.

Zielgruppe:

■ 6 bis 12 Jahre
■ Von Kleingruppe bis Klassengröße

Dauer:

■ Ein Block à 90 Minuten

Material:

■ Digitalkamera
■ Dinge, die die Teilnehmer/-innen in Unordnung und Ordnung versetzen können
■ Buch „Die Kunst, aufzuräumen“ von Ursus Wehrli

Ziele:

■ Bildbetrachtung üben
■ Erarbeiten von Kriterien
■ Umgang mit der Digitalkamera lernen
■ Kameraeinstellungen kennenlernen

Ablauf:

Den Einstieg bietet das Buch „Die Kunst aufzuräumen“ von Ursus Wehrli. Auf einer Seite sieht man dort z. B. eine Schale Obstsalat mit Löffel und Sahne. Auf dem nächsten Bild sind alle Obststücke feinsäuberlich nach Fruchtart, Größe und Form sortiert. Auch der Löffel, die Sahnehaube und die Punkte, die vorher die Schale schmückten, liegen gestapelt. Die Bilder zeigen zunächst den normalen Zustand eines Stilllebens und auf der nächsten Seite die „unnatürliche“ Ordnung. Das Bild ist „aufgeräumt“.

Anhand der Bilder sollten Kriterien festgelegt werden, die die Bilder ausmachen. Diese können sich an der Größe, Form und Farbe orientieren. Wichtig ist auch, den Bildausschnitt, d.h. das was auf dem Bild zu sehen ist, zu besprechen, da dieser im ersten und im zweiten Bild genau gleich sind. Ggf. liegen die Kriterien auf kleinen Zetteln an den Arbeitsplätzen aus.

Die Kinder und Jugendlichen können sich nun in einem zweiten Schritt (bereitgestellte) Gegenstände nehmen und diese in Unordnung und Ordnung mit einer Digitalkamera fotografieren.

Links / Literatur:

Ursus Wehrli hat inzwischen verschiedene Bücher veröffentlicht über die Kunst aufzuräumen. Eine Übersicht seiner Arbeit bietet die Seite www. kunstaufraeumen.ch.

Dort lassen sich auch einige Aufräumbilder anschauen.

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