Prävention gegen Jugendkriminalität und Gewalt

Ursachen und Auslöser für Kinderdelinquenz, Jugendkriminalität und Gewalt liegen in der individuellen Biographie der Kinder und Jugendlichen, im sozialen Umfeld und in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Ziel von Prävention ist es, die Risikofaktoren für Kriminalität in allen Bereichen zu erkennen und abzubauen. Dazu müssen zahlreiche gesellschaftliche Gruppen (Jugendhilfe, Schule, Polizei, Justiz, Wirtschaft, Medien, Bürger/innen u.a.) zusammenarbeiten. Die AJS setzt sich daher seit Jahren für die Vernetzung und effektive Kooperation, z.B. in örtlichen Arbeitskreisen und kriminalpräventiven Gremien, ein.

Prävention muss in der Familie beginnen und in allen Erziehungsbereichen verankert sein: im Kindergarten, in Grund- und weiterführenden Schulen, im Freizeitbereich, in Ausbildung und Beruf. Schwerwiegende Verhaltensauffälligkeiten müssen früh erkannt und behandelt werden.

Die AJS wertet regelmäßig wissenschaftliche Erkenntnisse über Entwicklung und Ursachen von Jugendkriminalität aus und sammelt Informationen über kriminalpräventive Programme und Projekte. Diese stellt sie der Praxis im Rahmen von Broschüren, Fortbildungsmaßnahmen, Auskünften, Praxisberatung zur Verfügung.

 

Unsere Angebote

  • Informations- und Unterrichtsmaterialien, Dokumentationen und andere Veröffentlichungen u.a. (Literaturlisten, Trainerlisten)
  • Beantwortung von Anfragen, Empfehlung von Referenten/innen
  • Weiterqualifizierung pädagogischer Fachkräfte (vor allem aus Schulen, der Kinder- und Jugendhilfe) sowie sonstiger relevanter Berufsgruppen (u.a. Mitarbeiter/innen der Polizei, Justiz)
  • Unterstützung gewaltpräventiver Maßnahmen vor Ort

 

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachreferentin:

Carmen Trenz (Dipl.-Päd./Mediatorin)
Telefon: 0221/92 13 92 -18 oder
Telefax: 0221/92 13 92 -20 oder
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zusätzliche Informationen